Höhenmeter!

Die nächste Lücke ist geschlossen und ich habe das erste Mal einen Lauf mit einigen Höhenmetern absolviert. Es ging mit Bobat um die Talsperre Kriebstein (wir wichen allerdings dem hier angegeben Weg etwas ab) und nach 22,3km standen 1430m zu Buche. Unsere Zeit ist nicht der Rede wert und ab dem siebzehnten Kilometer sind wir bergauf nur noch gegangen und die Erholungsphase bis zum nächsten Traben dauerte auch dann noch sein Zeit. Bis dahin lief es dafür aber umso besser und es machte in dieser Landschaft und diesem Gelände richtig Spaß.

Die Runde – übrigens ein Teil des Zschopautalwegs – wird auch rege von Mountainbikern genutzt und ist an einigen Stellen richtig steil. Da geht es auch schon mal hundert Meter lang Treppen bergauf oder -ab. Immer wieder verlässt man das Ufer um Steilhänge zu überqueren und nachdem man hochgestiegen ist, geht es fast immer gleich wieder runter. Man windet sich über kleine Behelfsbrücke um Bachläufe zu überqueren. Kurz, es gab es ordentlich was zu tun für die Muskulatur des gemeinen Stadtläufers.

Vor dem Abbruch unserer ununterbrochenen Lauftätigkeit überlegten wir noch ob wir nicht mit der Fähre übersetzen, da ich merkte, dass ich die letzten sechs Kilometer nicht mehr im vorherigen Tempo fortsetzen kann. Wir hätten dann aber eine dreiviertel Stunde warten müssen und auch nur noch wenig Geld dank der Preise von 2,80 und 3,20 € für einen halben Liter Radler. Also beschlossen wir das letzte Stück so gut es geht zu absolvieren, was ja am Ende auch irgendwie klappte.

Jede Menge Wasser, Apfelschorle und Gummibärchen brachten uns im Quartier auch wieder die nötige Energie und am Abend wurde noch gegrillt. Am nächsten Tag gingen wir dann spazieren und legten ca. 1,5km nochmal auf der Strecke zurück und man (unsere besseren Hälften) bekam einen guten Eindruck von der Leistung des Vortags. Nun setzte auch der Musklekater an einigen Stellen ein und zeigte Bobat und mir was wir in welchem Umfang belastet hatten und welche Muskelregionen auch schon vorher gut in Schuss waren.

Ein wenig kann man Bewohner solcher schönen und vor allem bergigen Regionen beneiden um die ihnen gebotene Abwechslung beim Laufen. So weit ist die Talsperre allerdings nicht weg und die hiesigen Auwälder möchte ich auch nicht missen.

Ich bin mir aber fast sicher, dass wir die Runde beim nächsten Mal schaffen werden, ein klein wenig bedächtiger und das Ausnutzen der wenigen ebenen Streckenteile zur aktiven Erholung wären meine ersten Änderungen aus den gemachten Erfahrungen. Übrigens, von den nackten Zahlen ähnelt die Kriebstein-Runde (Höhenprofil) dem des Halbmarathons beim Rennsteiglauf (Höhenprofil). Man kann in den beiden Profilen aber gut erkennen, dass der Rennsteig längere Anstiege vorzuweisen hat, während die Kriebstein-Runde von mehreren kurzen Erhebungen geprägt ist, welche man im Anschluss zumeist gleich wieder herrunter muss. Leider lässt sich die Steigung nicht sehr genau beurteilen. Es strengt aber sicherlich jeder Lauf auf seine Art an ;-) Die große Erkenntnis ist jetzt aber, dass ich nun eine Vorstellung von Höhenmetern bekommen habe und aktuell 1000 dieser auf zumeist unbefestigten Waldwegen über Wurzeln, Steine und Laub bewältigen kann und dafür 6:30 Minuten den Kilometer benötige, bergab auch mal weniger als 4/km, bergauf dafür fast stehend ;-)

Dieser Lauf hat bei uns beiden den “Mitternachts-Halbmarathon bei Minusgraden” als härtesten Lauf abgelöst. Doch wie der damalige Nachtlauf, ist auch dieser einer der schönsten gemeinsamen Läufe welche wir bisher erlebt haben und bestimmt auch wiederholen werden.

Hier noch der Link zu den Daten des Forerunners. Die erste Lap ist das komplett gelaufene Stück, eine zeitgestoppte Trinkpause haben wir dabei eingelegt. Die folgenden Intervalle sind Wanderungen und/oder Laufpassagen, welche sich dann bald nicht mehr unterscheiden ließen. ;-)

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Ordentliche Laufwoche mit gesteigertem Umfang

Die letzte Woche lief läuferisch sehr gut. Ich hatte aufgrund eines subjektiv guten Gefühls und dem schönen Wetter meine täglichen kurzen Läufe auf ca. 4km hoch gesetzt und dazu am Dienstag einen gemütlichen langen Lauf von 22,3km eingebaut. Außerdem laufe ich am Donnerstag bereits vormittags, da mir die Läufe direkt vor oder nach dem Fußballtraining am Abend einfach keinen Spaß und vor allem auch wenig Sinn machen.

Für den besagten langen Lauf suchte ich mir eine schöne Strecke aus. Wobei der nördliche Teil aufgrund eines Laufs mit Robert vor einigen Wochen gebastelt werden konnte. Ich startete über die Nonne Richtung Palmgarten und weiter zur Angebrücke. Vorbei am Charlottenhof und Friesenkrankenhaus rein ins Leutzscher Holz. Dort unter der S-Bahn-Strecke durch zur Nahle und zum Auensee. Von diesen dann gerade aus bis zur Brückenstraße und wieder zurück zur Nonne. Ein kleiner Verläufer erhöhte die Distanz etwas, sonst wäre sie fast exakt ein Halbmarathon gewesen. Ich bin es auch sehr gemütlich angegangen und hatte mir sogar etwas Wasser mit genommen. Dazu hatte ich Musik auf den Ohren und musste feststellen wie sich der Rhythmus mit der Musik verändert und mich teilweise gehörig bremsen.

Am Ende war die Strecke ca. 1-2km zu lang, da ab diesem Zeitpunkt doch eine spürbare Ermüdung einsetzte und ich mich konzentrieren musste ordentlich nach Hause zu laufen. Trotzdem ein nahezu perfekter Trainingslauf, waren doch die 20km davor einfach nur locker.

Das Fußballtraining am Donnerstag war dann auch eine sehr gute Einheit, da man auch dort spüren konnte, dass gutes Wetter und ein grüner Rasen, gegenüber Kälte und Hartplatz für viel mehr Spaß und Motivation sorgen.

Der Rest der Woche ist dann schnell erzählt. In der Nacht von Freitag auf Samstag traf unser Besuch ein und Samstag waren wir dann das erste Mal seit Geburt der Jüngsten gemeinsam abends weg. Mit dem Bruder meiner Liebsten und dessen Freundin fanden wir prima Babysitter und bis zu dem Zeitpunkt als die jüngste in der Nacht wach wurde verging auch genug Zeit um einiges zu erleben und dann ging es schnurstracks nach Hause.

Dort angekommen war dann aber noch nicht Schluss und ich verquatschte mich mit unseren Besuchern bis es Zeit zum Frühstücken wurde. Dass das in meinem Alter noch geht wunderte mich, aber der Körper vergisst nicht ;-) 15:00 Uhr stand bei fast 30° in der Sonne ein Punktpiel in Lützschena an. Ein Nickerchen von 11:00 bis 13:00 Uhr musste zur Vorbereitung genügen. In der ersten Hälfte war ich noch nicht so auf der Höhe, aber in der zweiten zeigte sich, dass die Lauferei beim Fußball gut zu gebrauchen ist. Zwei Solos aus der eigenen Hälfte besorgten die Tore zum 2:1 (ich) und 3:1 (Manu nach meiner Vorlage). Am Ende ein verdientes 4:2 gegen recht schwache Gastgeber und nach 5 Niederlagen in Folge endlich mal wieder ein gutes Gefühl.

Dann schnell nach Hause und so langsam kam die Müdigkeit, einen kleinen Lauf von nur 1,8km habe ich aber dennoch hin bekommen und somit diese Woche ziemlich kaputt aber zufrieden mit einem Döner beendet.

Morgen oder Übermorgen geht es dann weiter. Meine Liebste höchst persönlich hat den Inhalt meines Schuhregals vergrößert. Ich war das neue Paar soeben Laufen und kam schnurstracks wieder nach Hause und das nicht, weil es schmerzte. Dazu dann später mehr und ein paar Bilder gibt es bestimmt auch.

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Erster Wettkampf – Halbmarathon in Leipzig

Es ist vollbracht. Mein erster Wettkampf ist vorbei und ich bin zufrieden damit, was ich nach Absetzen des Antibiotikas noch auf die Beine bekommen habe.

Die letzte Woche vor dem Wettkampftag bestand noch aus einem Fußballspiel (7 Tage zuvor) gefolgt von zwei kürzeren Läufen, einem Lauf über 6km am Mittwoch, gefolgt vom Fußballtraining (kleines Trainingsspiel auf Rasen, 1,7km Auslaufen) und zwei Läufen über 1,8km am Freitag und Samstag. An den letzten drei Tagen habe ich dann auch aufs Fahrradfahren verzichtet.

Samstag gab es dann leckere Nudeln bei Mitstreiter Bobat und dann war es soweit. Meine Eltern (mein Paps lief ja auch mit), Bobat und ich trafen uns 12:15 Uhr auf Höhe der Start-/Ziellinie. Vollgetankt mit Flüssigkeit und das Frühstück wohl verdaut machte keiner einen schlechten Eindruck. Etwas warmlaufen, noch mal um die Ecke und dann suchten wir uns einen Platz im Gewimmel. Bobat stellte noch mit Erschrecken fest, dass er seine Uhr vergessen hatte und plante sich anhand der Uhrzeit der Straßenbahnhaltestellen zu orientieren.

Wir standen bei einer Zielzeit von 1:49h im Starterfeld. Fast exakt fünf Minuten nach dem Startschuss passierten wir die Startlinie und ab jetzt lief die Zeit. Das Feld lockerte sich sehr zäh und wir liefen ca. 3km in unmittelbarer Nähe (mein Papa, Bobat und ich). Auf dem Innenstadtring trafen mein Papa und ich dann noch eine Bekannte auf der Strecke und man schwatzte kurz. Auf der Prager Straße dann die nächste Bekannte. Ich unterhielt mich kurz und nutzte dann die Verpflegunsstation (an der ich nichts zu mir nahm) zu einer Steigerung des Tempos.  Ich lief fortan für mich weiter und konzentrierte mich auf meine Atmung und horchte so gut es ging in mich hinein. Bobat war nicht mehr zu sehen und ich hatte einige Leute im Umfeld an denen ich mich orientierte.

Nach und nach wurde das Tempo schneller, was aber kein Problem darstellte. Bei der Zwischenzeitnahme gönnte ich mir dann mal einen Schluck Iso, weil ich dachte, dass es nicht schaden könne. Das Wetter war an diesem Tag ziemlich warm. In der Sonne über 20°C und im Schatten sicher mehr als 15. Nach ca. 10km beschloss ich dann abermals meinen Rhythmus zu verschärfen, um dann ab Kilometer 13/14 (so der spontane Plan) nochmal zu steigern. Bis dahin lief ich so schnell ich laufen konnte ohne aus meiner bisherigen Atmung heraus zu kommen. Die Bestand aus einem langem Einatemzug durch die Nase. Mein Gedanke dahinter war recht simpel. Solange ich so Atmen kann könnte ich auch gut reden, laufe also sehr wahrscheinlich nicht zu sehr über dem Limit.

Auf der Richard-Lehmann-Straße, auf welcher eine Wendeschleife zu laufen ist, kam mir dann Bobat entgegen und wir schätzten unseren Abstand zu diesem Zeitpunkt beide auf ca. 2 Minuten (es waren 1:20-1:30). Nach meiner Wende traf ich dann logischerweise meinen Papa der mich auch gleich noch lobte und sagte, dass ich noch sehr gut aussehe.

Bis zur Semmelweißstraße nahm ich das Tempo auf, welches ich jetzt mindestens bis ins Ziel halten wollte und überholte von nun an fast ausschließlich. Am Anfang des Schleußiger Weg kamen die 10km-Läufer zu uns auf die Piste und ich schätze die Idee des Organisators war es die Startzeiten so zu wählen, dass eine homogenen Laufgruppe aus 10ern und Halbmarathonis entsteht. Das klappte ganz gut, da auch tatsächlich einige neue Gesichter da waren, die von nun an in der unmittelbaren Laufumgebung blieben.

Ab der Erich-Zeigner-Allee musste ich dann kämpfen meine Geschwindigkeit zu halten, klappte aber auch noch. Und dann endlich irgendwann mal die Jahn-Allee und dort irgendwo am Rand mussten ja auch meine Familie und Freunde stehen und mich anfeuern. Ich entschied mich für die rechte Straßenseite, aber niemand da, also bin ich nach links, da die finale Kurve auch eine Linkskurve ist. Da standen sie dann plötlich alle und ich lief in einem Meter Abstand vorbei. Also noch einmal lächeln und Haltung annehmen, man soll ja stolz auf das Familienoberhaupt sein. Dann links rum und auf der Zielgeraden ein letztes Mal noch schneller laufen. Für einen Sprint reichte es aber nicht mehr.

Runterpulsen, aus den Schuhen raus und dann besorgte ich mir zwei leckere alkoholfreie Radler und suchte den Rest. Bobat musste ja schon da sein und mein Paps auch bald eintreffen. Ich traf dann beide am Start-/Zielgebiet und wir rätselten über unsere Zeit. Ich wusste, dass ich unter 1:50h (ca. 1:49) angekommen war und die Uhr 14:38:xx zeigte. Konnte dann rausfinden, welche Uhrzeit bei Bobats Ankunft auf der Anzeige stand, womit er leider wusste, dass es mit der angestrebten <1:45 nicht klappen würde.

Im ersten offiziellen Halbmarathon steht nun eine 1:48:47h zu Buche! Jahresbestzeit  und persönliche Bestzeit! ;-)

Leider scheint die Zwischenzeit nicht exakt bei 10km genommen wurden zu sein, weil bei uns ein tüchtiger Unterschied zwischen beiden Rennhälften klafft. So hätte Bobat seine durchschnittliche Pace um mehr als 16 Sekunden verschlechtert, bei meinem Paps gar ein Unterschied von 9 Minuten zwischen 10 und 11,1km. Ich selbst fühlte mich am Ende deutlich schneller als zu Beginn und hätte offiziell in der zweiten Hälfte einen um vier Sekunden langsameren Durchschnittskilometer gehabt.

Die Matten lagen noch auf der Probstheidaer Straße aus, die 10 Kilometer werden aber laut Streckenplan auf der Zwickauer Straße, also später, gelaufen. Wie hoch die Differenz nun war, wird hoffentlich noch von offizieller Seite klar gestellt. Mein Tipp: die Zeithnahme war bei 9,7km.

Zum Abschluss noch ein Bildchen welches Matias von mir gemacht hat. Das Ganze ist ca. 300 Meter vor dem Ziel.

 

Randnotiz aus der Rubrik “Jubiläum”: Meinen tausendsten Kilometer seit Beginn des Streaks habe ich irgendwo auf der Kurt-Eisner-Straße während des Laufs vollendet.

Was bleibt sonst noch? Hm, ein paar Erkenntnisse hat der erste Halbmarathon als Wettkampf gebracht:

  • ich gehe beim nächsten Mal ein paar Meter vor und hoffe, dass wieder die Zeit rauskommt die am Schild steht
  • meine Renneinteilung war vermutlich angemessen für mein Leistungsvermögen
  • ein Halbmarathon über Mitternacht bei -3 bis -7°C ist anstrengender, auch wenn man ihn ruhig läuft
  • der Nächste wird dann bitte unter 1:45h beendet
  • ich brauche mal ne Uhr an der ich die Zeit besser erkenne
  • Ferneinschätzungen meines Hausarztes via Telefon sind erstaunlich exakt
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Laufen ohne Pollenflug?

So, nachdem ich gestern noch lernen musste – und dies mehr oder weniger kaum konnte, da hier gerade irgendwelche Magen-Darm-Viechter unterwegs sind, welche drei Viertel der Familie lahm legten – hatte ich heute 18:00 Uhr doch noch ein wenig Zeit für einen längeren Lauf gefunden. Meine persönliche Vorgabe war, so gut wie eben möglich auf Asphalt und Beton zu laufen. Das klappte ganz respektierlich, auch wenn ich einige Ehrenrunden drehen musste um auf Kilometer zu kommen.

Anfangs brauchte ich zwanzig bis dreißig Minuten um so recht in Schwung zu kommen. Das nervt mich persönlich ein wenig, aber auf ne Erwärmung hab ich ja auch keinen Bock. Selber Schuld also. Danach wurde es runder und ich war richtig gut dabei. Am Ende standen ca. 14,3km in 1:09:40h. Damit ergibt sich ne durchschnittliche Pace von 4:52min. Rein vom Gefühl her habe ich die aber mehr oder weniger auf den letzten 4-5 km erst unter die 5er-Marke gelaufen. Vorher dürfte ich die 5 Minuten recht gut drauf gehabt haben, alles aber reine Vermutung. Gelaufen bin ich meinen neuen Ersatz-Firewoolf, keine Beanstandung für den ersten längeren Lauf.

Weiterhin ist mir noch aufgefallen, dass ich es ca. eine Stunde lange schaffe mich mehr oder weniger auf eine saubere Laufhaltung zu konzentrieren und diese (rein subjektiv) auch zu halten. Am Ende wurde es dann etwas intensiver was den seitlichen Ausschlag von Armen und Beinen betraf. Da spielte das höhere Tempo aber sicher auch eine gehörige Rolle. Schnupfen und Husten gab es auch, war aber nicht schlimm.

Morgen ist dann ein ruhiger Tag zum Entspannen mit hoffentlich schönem Wetter. Am Sonntag steht dann ein Fußballspiel an. Hoffentlich geht es mir bis dahin nochmal besser und ich kann mal wieder richtig Gas geben. Der Plan für die nächste und damit letzte Woche vor dem Halbmarathon sieht dann eher kürzere Läufe vor. Einmal möchte ich noch etwas intensiver an der Lauftechnik basteln und am Donnerstag ist Training beim Fußball. Davon verspreche ich mir eine gewisse Lockerheit. Freitag und Samstag werden dann am Minimum gelaufen.

Jetzt nochmal zurück zu den Pollen: In der Wohnung teste ich heute mal das Schlafen mit geschlossenen Fenstern. Das finde ich zwar richtig sch…e, möchte aber gerne mal wissen, ob sich das am Morgen positiv bemerkbar macht. Da ich nun etwas genauer darauf achte wann der Schnupfen zunimmt und bei meinem heutigen Besuch bei meinen Eltern eine offene Balkontür genau dafür ausgereicht hat, verspreche ich mir recht viel von dieser Aktion. Da bleibt mir dann wohl nur auf Regen zu hoffen. Aber bitte nur nachts!

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Krank oder nicht krank?

Wie im letzten Post erwähnt, hatte ich heute einen Termin beim HNO-Arzt. Das Zeuchs zwischen Ohr und Nase wird weniger und der Gehörgang öffnet sich so langsam wieder. Trotzdem haben wir gleich noch einen Allergietest durchgeführt und siehe da: Ich bin gegen Haselnuss, Birke, noch ‘nen anderen Baum sowie Beifuß positiv getestet wurden. Jetzt werde ich beobachten und vermerken wann ich Schnupfen habe und wann weniger um etwas genauer fest zu stellen auf welche der positiv getesteten Pollen auch in Wirklichkeit eine Reaktion erfolgt und in welchem Ausmaß. Das “Positive” daran ist aber, dass ich die Sorge um das Verschleppen einer Erkältung oder gar das Einnisten von Bakterien am Herzen los bin. Weiterhin hoffe ich nun, dass mit Absetzen des Antibiotikas (am Sonntag wird das sein) und mit dem heutigen Beginn des Einnehmens eines Sprays für Allergiker bis zum Halbmarathon alle Beieinträchtigungen der Atemwege weg sind.

Bis dahin arbeite ich weiter an Technik und der Kräftigung des hinteren Stützapparats (da habe ich sehr viel Nachholbedarf) und belasse es bei kürzeren Läufen. Nur morgen wird noch einmal Grundlagenausdauer angesetzt. Entgegen dem ursprünglichen Plan aber nicht cross-country über Wiese sondern mit den neuen Firewoolfs rein auf Asphalt, damit die sich schon mal auf den Wettkampf einstellen können. Schauen wir mal

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Der Frühling hält Einzug (nur bei mir nicht)

Es ist lange nichts passiert hier und demzufolge ist es auch nicht mehr so weit bis zum Halbmarathon in Leipzig. Der findet am 17.04 statt, also in knapp 2 Wochen.

Da mich meine Erkältung nun schon seit einiger Zeit nicht auf dem von mir gewollten Trapp hält, sollte ich mir auch langsam Sorgen um den Halbmarathon machen. Den Großteil der letzten Wochen verbrachte ich mit langsamen Läufen und eher kurzen Distanzen, um die Reserven des Körpers für den Kampf gegen die Erkältung zu schonen. Einige wenige Läufe um die 10km waren auch darunter. Am letzten Mittwoch war ich dann nochmal 13km im Gelände unterwegs, davon schätzungsweise 9km rein auf wilder Wiese. Das hat mir richtig Spaß gemacht und nach kurzer Zeit war ich auch gut im Tritt und musste mich bewusst bremsen. Nach etwas über einer Stunde und 15 Minuten war Schluss und ich kam mit einer Pace von minimal kleiner 6 Minuten und einer Blutblase an der Balleninnenseite des rechten Fußes an. Was soll’s? Die Läufe auf reinem Gelände machen mir richtig Spaß, die Konzentration ist leicht erhöht, da man doch genauer schauen muss wo man hin tritt. Der seitliche Stützapparat bekommt richtig was zu tun und ab und an kommt auch mal eine kleine technische Passage von ein paar Metern Länge hinzu.

Dies werde ich noch einmal wiederholen und um 2-3 Kilometer verlängern und das muss dann an Grundlagenausdauer reichen für meinen ersten offiziellen Lauf. Ansonsten werde ich es bei ruhigen zum Teil regenerativen Läufen belassen. Jegliche Trainings für Grundschnelligkeit werde ich dem Fußball überlassen, um genügend ruhige kurze Lauftage vor dem Halbmarathon in den Knochen zu haben und dann wird das schon…

Am Donnerstag ist mein nächster Arzttermin, danach werde ich weiter sehen. Sollte es mit Gesundheit nicht spürbar besser sein, dann ist an diesem Tag der Streak zu Ende. Wäre schade, aber nicht zu ändern.

Bis dahin kommen aber mit dem schönen Wetter noch weitere tägliche Fitnessmöglichkeiten hinzu. So ist mein Fahrrad schon halbwegs wieder hergestellt und schnurrt wie eine Biene. Die Fahrten zur Uni sprechen nach langer Zeit wieder zusätzliche Muskelgruppen an, welche versorgt werden wollen und dann hoffentlich etwas zu einem besseren Allgemeinzustand beitragen.

Noch etwas Erfreuliches gibt es zu vermelden. Also zuerst etwas Ärgerliches, bei meinem Firewoolf ist die Mittelfußbrücke gerissen. So oft hatte ich ihn noch nicht an und ich hoffe, dass das ein unglücklicher Zufall war. Morgen oder am Montag trifft dann aber mein neues Paar von tcc-sport.com ein. Man reagierte vollkommen locker und unbürokratisch, so wie man sich das als Kunde vorstellt. Dafür ein dickes Lob und eine Empfehlung sich mal bei den netten Leuten aus Halle um zu schauen.

Zum Schluss noch was für die Datenkiste. Aktuell bin ich bei ca. 930km in 251 Tagen. Also deutlich unter den angestrebten 4km/Tag (ohne Fußball-Kilometer ;-) ) Aber ich kann ab jetzt so laufen, dass ich die 1000km-Marke im Halbmarathon oder gar nahe des Ziels platziere. Mal schauen, ob der Streak hält…

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Ruhephase und mal ein neues Theme

Lange Zeit nichts geschrieben! Das liegt daran, dass Prüfungszeitraum ist und ich vor allem noch auf eine äußerst wichtige Klausur hinarbeite. Es liegt aber auch daran, dass ich seit mehr oder weniger 3 Wochen nicht so recht gesund werde. Ständig ist irgend etwas nicht in Ordnung.

Deshalb laufe ich in dieser Woche fast täglich Dienst nach Vorschrift, sprich am Minimum. Ging es die ersten Tage noch schleppend merke ich nach und nach wie die Kraft zurück kommt. Trotzdem werde ich dieses Programm durchziehen, auch wenn es mich eigentlich nach mehr dürstet. Sollte meine finale Gesundung gelingen und das Wetter mitspielen wartet am Sonntag endlich das erste Punktspiel seit Langem. Ein Nachholespiel aus dem November. Aber ich will mich nicht zu sehr darauf freuen, um nicht doch zu dolle enttäuscht zu werden, sollte es doch in den Matsch fallen.

Meinen wenigen sehr geschätzten treuen Lesern wird sicherlich nicht entgangen sein, dass der Blog im Glanze eines neuen Themes erstrahlt. Solche egomanischen Finessen kann man sich allerdings nur erlauben wenn man die Leser fast alle persönlich kennt und die Anzahl außerdem an zwei Händen abzählen kann. Die Neuinstallation des Webservers durch Natanael sollte aber als offizieller Grund würdig genug sein und Seitenladezeiten von unter 10 Sekunden ein Lächeln auf Eure Gesichter zaubern wie beim ersten Surfen mit DSL-Anschluss. Ich hoffe das ist Euch allen aufgefallen. Danke Natanael! Ein weiterer Anlass wäre mit meinem zweihundertsten Lauftag (der war jetzt irgendwann) auch gegeben.

So das war es mal eben auf die Schnelle damit das Theme nicht so für sich da steht. Ich melde mich sicher nochmal mit der kürzesten Laufwoche seit Streak-Beginn zum Sonntag oder Montag.

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Halbjähriges featuring “One hundred and Eighty”

Nach meinem letzten Blogpost stand auch bald das erste Fußballtraining des Jahres an und unser Coach ließ es human anlaufen. 4km zum warm gefolgt von 2 mal 10 Minuten Handball mit Kopfballtoren. Es folgte eine interessante Passspielübung 8:2 im sehr engem Kreis mit direktem Spiel, wo eine Stafette von mehr als vier bis fünf Stationen schon Seltenheitswert hatte. Die Übersicht und Reaktionsfähigkeit schult sich aber ungemein war mein Empfinden. Danach noch ein Trainingsspiel bei dem ich mich topfit fühlte und eine Großzahl an längeren Sprints auf der Außenbahn gehen konnte. Ja das war’s und es hatte richtig Spaß gemacht.

Es dauerte aber nicht lange und irgend ein Bakterium/Virus versuchte Kontrolle über mich bzw. wichtige Teile meiner selbst zu erlangen. Das äußerte sich dann in … egal und ging dann über zu einer Schlappheit von ca. 10h, nachdem ich bereits den nächtlichen Schlaf hinter mir hatte. Bis auf diese Müdigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen war der Rest soweit wieder hergestellt. Dies alles geschah am Donnerstag, den Tag zuvor beschränkte ich schon auf Minimaldistanz im Schongang, da war wohl schon eine Vorahnung. Der donnerstägliche Lauf war dann auch wieder kurz in Strecke und noch langsamer in Zeit. So zog sich das dann weiter. Am Sonntag lief ich dann erstmals wieder ein wenig schneller, beließ es aber ebenfalls bei 1,75km. So kam ich auf eine grandiose Woche von knapp 15 Gesamtkilometern! Aber besser als Nichts, also was soll’s?

Wo wir auch schon in der aktuellen Woche sind. Am Montag testete ich noch einmal an und befand mich für gesund. Dienstag wurde ein halbe Stunde vor dem Training auf der Bahn gedreht und das Training selber war wenig erquickend, da der Hartplatz ziemlich unter Wasser stand und auch nur 11 Leute da waren. Nach dem Training freute ich mich eigentlich schon auf das DFB-Pokalspiel von Schalke gegen den Club aber daraus wurde Nichts, da die Sat-Schüssel den Winter nicht überlebt hatte. So guckte ich ein wenig zu wie Darts gespielt wurde und entschied mich erst einmal nicht mit zu spielen, da das Niveau nicht so schlecht war. Am Ende entschied ich mich aber um und spielte zwei 501er und siehe da: ein Wechsel der Fußposition um ein paar Zentimeter nach links sorgte dafür, dass ich häufiger die 20 als die 1 traf und im zweiten Spiel hatte ich endlich meine erste 180 des Lebens. Juhu!

Nach drei einhalb Kilometern durch den Schlamm am gestrigen Tage war dann auch schon Heute und ich entschied mich mal wieder ein paar Meter mehr zu machen. Die Strecke die ich mir ausgesucht hatte vermutete ich zwischen 9 und 11km und am Ende waren es 10,6km. Gelaufen habe ich die Firewoolfs um meine Knochen auch mal länger an die Dinger zu gewöhnen. Das Tempo habe ich niedrig gewählt und so ging es ganz gut voran. Ab Kilometer 4 signalisierte mir meine Wade wieder, dass sie die Neuen Schuhe nicht so mag, aber ich war ja jetzt eh fast die Hälfte der Strecke von zu Hause weg und lief weiter. Ab dem sechsten Kilometer geschah dann das worauf ich gewartet hatte. Der Geist hatte diesen kurzen Kampf souverän gegen Körper gewonnen und jetzt lief es sich ganz anders. Nach und nach konnte ich zusetzen ohne groß die Atemfrequenz zu wechseln und kam am Ende immerhin mit einem Schnitt unter 6:00 Minuten an. Hoffentlich haben sich meine Waden gemerkt, dass ich gedenke dieses Paar Schuhe regelmäßig zu laufen. Wie ich damit einen Halbmarathon überstehen soll weiß ich zwar noch nicht, ich verlasse mich da aber auf die Zeit und die Kilometer die noch kommen werden.

Ach ja. Ich musste gerade noch mal nachschauen. Am Dienstag hatte ich mein Halbjähriges. Da passt die 180 als kleines Geschenk doch ganz gut.

  • KW03 01,80 | 04,00 | 01,80 | 01,70 | 01.80 | 01,75 | 01,75 (14,60km)
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Neuankömmlinge im Schuhregal

Am Freitag war es soweit. Ankunft meiner neuen Firewoolfs von Woolf aus Österreich. Mit im Paket noch ein Paar für meinen Papps in dezenteren Farben. Ich bin gespannt wie sein Fazit ausfallen wird, denn dass er sich einen flachen Wettkampfschuh gekauft hatte erfuhr er erst während der Wartetage von mir.

Der Firewoolf ist wie eben erwähnt ein leichter Wettkampfschuh mit recht flacher Sohle und geringer Sprengung (Höhenunterschied zwischen Vorfuß und Ferse im Schuh). Dämpfungssysteme zusätzlich der der Sohlenmaterialien, also etwa Luft- oder Gelkissen, gibt es augenscheinlich, laut dieser Veranschaulichung ist aber durchaus etwas vorhanden (Cushion-System) und sogar eine kleine Pronationsstütze verbaut. Die nächsten Bilder zeigen die Neuankömmlinge in einer Gegenüberstellung mit den Performance von Victory. Wer also eines der Paare besitzt und somit potentieller Interessent vom anderen sein könnte, kann sich so vielleicht ein besseres Bild machen.


Bevor ich die Schuhe (letzten Endes sogar als Geschenk) bekam, suchte ich schon seit geraumer Zeit Informationen dazu. Es existiert ein recht interessantes Video welches der Sache gut auf den Grund geht. Die Erfahrungsberichte in den bekannten Laufforen halten sich aber in Grenzen, die Anforderungen an den Läufer decken sich aber weitestgehend und sehen wie folgt aus:

  • für Mittel-/Vorfußläufer
  • Neutralläufer
  • (nicht zu schwere Läufer)

Die Schuhe selbst kamen in einem Karton, jeder mit 2 Papierbällen gestopft. Ein kleines Prospekt von Woolf und ein CoolMax-Schildchen waren alles was als Beilage an einem der Schuhe befestigt war. Am Schnürsenkel befand sich ein Schnürsystem zum schnelleren Öffnen und Schließen. Dieses ist aber so grob verarbeitet, dass der Senkel bei jeder Nutzung meiner Meinung nach zu stark beansprucht wurde, also habe ich die gleich abgemacht. Der Grund hierfür liegt sicher darin begründet, dass der Schuh auch in der Triathlonszene eine gewisse Beliebtheit genießt.

OK weiter gehts. Meine haben die Größe 43 und passen in etwa so wie die Victory Performance in 43. Sie sind schmaler geschnitten und das fühlte sich beim ersten Tragen in der Wohnung etwas ungewöhnlich an, fiel beim Laufen aber nicht auf. Ich würde sagen sie passen. Bevor ich zum Laufeindruck komme noch eine kurze Anmerkung bezüglich der Sprengung. Eine niedrige Sprengung sorgt mit jedem Schritt dafür, dass die hintere Bein- insbesondere die Wadenmuskulatur “längere” Wege zu verarbeiten hat, da die Sohle ja später den Boden berührt. Das muss trainiert werden. Je flacher der Schuh umso mehr geht der Körper beim Laufen einer Position die er beim Barfußlaufen annehmen würde entgegen. Auf meine Waden kommt also eine Veränderung zu. Mein erster Lauf ging über 5,4km  in 4:46Min/km. 3-4 km lang hatte ich ein super Gefühl und erfreute mich meiner Geschwindigkeit und darüber, dass sich meine Waden noch nicht meldeten. Ich hatte sogar die Hoffnung, dass dies bis zu Hause zu bleiben würde, aber Nichts ist. Die letzte Etappe lief ich mit Steinen anstelle meiner Wadenmuskulatur. Ich kann nun also zustimmen. Die Wadenmuskulatur wird mehr beansprucht wenn man auf flachere Schuhe umsteigt ;-)

Mein zweiter Lauf war dann nochmal ein weniger kürzer und hatte eine Pause nach ca. 2,5km, da ich die Hoffnung hatte das Finish des streakrunner.de-Teams beim Wintermarathon zu erleben. Die zwei Etappen und insgesamt 4,4km lief ich mit 4:27er Pace und ohne Beschwerdebekundungen meiner Waden. Nach diesen zwei Läufen bleibt zu sagen, dass der Firewoolf mein direktester Schuh ist. Ich spüre den Abdruck viel deutlicher und habe das Gefühl mit gleicher Kraft mehr Vortrieb zu entwicklen. Weiterhin denke ich, dass meine Oberkörperhaltung beim Tragen der Woolfs etwas mehr nach vorne tendiert, was auf eine weitere Steigerung der Betonung des Vorfußes schließen lässt.

Jetzt gibt es 2 Ruhetage für die Woolfs und dann schaue ich mal ob ich einen ruhigeren Lauf mit ein paar Kilometern mehr unterbringen kann. Ich werde weiter berichten, vor allem darüber wie sie sich auf Dauer so schlagen, denn darüber hört man noch nicht so viel.

Zum Schluss noch ein Bildchen vom späteren Siegerteam des Wintermarathons (02:46:59) auf dem Nonnenweg Höhe Rödelstraße bei bestem Wetter im Januar. In meiner Welt sozusagen 3 Fabelwesen ;-)

  • KW02 06,80 | 01,80 | 06,20 | 03,50 | 05.40 | 04,40 | 04,20 (32,20km)
  • KW01 02,80 | 02,80 | 07,70 | 01,86 | 02.20 | 02,20 | 02,00 (21,56km
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Es geht weiter in 2011

Wer hätte es gedacht? Es ist bereits 2011 und ich laufe immer noch. Doch nach der etwas längeren Sendepause eine kurze Aufarbeitung.

Bei uns ist der Monat Dezember so vollgestopft wie sonst kein anderer. Beide Kinder haben Geburtstag, Nikolaus, Weihnachten und Silvester. Also Aufregung pur für alle Beteiligten

Eine nette Abwechslung gab es am Abend des 23.. Ein Freund hatte zu seinem jährlichen Duell gegen einen Freund in die Soccer-World eingeladen. Unser Team bestand aus einer Mischung “durchschnittlicher” bis sehr passabler Fußballer. Unser Gegner war unausgewogener aufgestellt. Vom Kanuten bis zu gestandenen Landesligisten alles dabei. Das Tempo war für meine erste Fußballeinheit seit geraumer Zeit sehr hoch, doch einem Läufer macht das Nichts. Wir lagen schnell 2:6 hinten und drehten die Partie dann bis zu einer Sechs-Tore-Führung. Ab dann waren die beiden Landesligisten fast nicht mehr auf der Bank. Das konnte man ja nicht auf sich sitzen lassen und in den letzten Minuten verloren wir die Partie mit drei Toren Unterschied. Das hatte trotzdem sehr viel Spaß gemacht.

Weiter ging es am 29.12. Ein Kurzurlaub nach Salzgitter-Bad stand auf dem Programm. Mit am Start auch Laufkollege Bobat samt Familie. Als kleines Highlight planten wir die Teilnahme beim Silversterlauf um den Salzgittersee. die Onlinemeldefrist verpassten wir mal eben und die letzte Voranmeldung war am Tag der Anreise bis zum Mittag möglich, also auch ausgeschlossen. So sagten wir uns, dass wir das eben vor dem Start machen würden. Am 30. kamen uns dann die ersten Zweifel ob der Sinnhaftigkeit unserer Idee. Aufgefrischt mit dem Wissen, das Salzgitter-Bad nicht etwa ein Stadtteil in Salzgitter ist sondern einige Kilometer entfernt liegt und am 31. einige Vorbereitungen für die abendliche Fete zu erledigen waren. Also einigten wir uns darauf nicht zu laufen. Der Lauf selbst fand dann letzen Endes eh nicht statt, da es Tauwetter mit Bodenfrost gab und die Gegebenheiten einfach zu riskant gewesen wären. Also: Alles richtig gemacht.

Die Feier war prima wie überhaupt die ganzen Tage. Ich zeigte mir noch einmal, dass ich kurz vor dem Wechsel in die M30 noch nicht zum alten Eisen zähle und beendete alle Abende ehrenhaft bis zum Ende. Prost!

Die Unterkunft kann ich unbedingt empfehlen. Chez Ke-Ke ist ein gemütliches, teilmodernisiertes Fachwerkhaus in der Altstadt SZ-Bads. Die beiden Sanitärräume und die Küche sind bereits uneingeschränkt nutzbar, lediglich die Schlafräume entsprechen noch dem etwas älteren Standard was der Sache aber nicht schadete, waren wir doch nicht zum Schlafen dort. Im Hof gibt es eine Wagenrmise in deren Dachgeschoss sich ein Gemeinschaftsraum mit Kamin befindet, welcher zur eigentlichen Feier von uns genutzt wurde. Ansonsten hielten wir uns im Vorraum der Küche und in einem separatem ebenso geselligem Raum auf. Das Bild zeigt die gegenüberliegende Straßenseite und den Baustil dieses Abschnitts.

Gelaufen wurde auch und neben Bobat und mir fand sich ein weiterer Mitstreiter ein, welcher am 30. (2,2km im Dunklen) und 31. (5,7km duch die Rückhaltebereiche des Abbaugebiets) mit uns lief. Lediglich am 01. war ich alleine unterwegs.

Zurück in der Heimat, gestaltet sich das Laufen von Tag zu Tag schwieriger. Heute gab es ein ordentliches Blitzeis und an normales Gehen auf den Fußwegen war überhaupt nicht zu denken. Das fortwährende Tauwetter und der kalte Boden sorgten auch jetzt am Abend nicht für bessere Bedingungen und so wurden meine knapp 2km zu einem Techniktraining. Schneematsch, Glatteis und bis auf den Beton geräumte Wege sorgten für allerhand Abwechslung auf solch kurzer Distanz welche ich zur Variation von Schrittweite und –frequenz nutzte.

Mein Aufstieg in die M30 brachte mir ducrh die allerbeste Versorgung dank des Einfallsreichtums meiner Liebsten auch ein mit Sehnsucht erwartetes Geschenk (wird nach Eintreffen vorgestellt) was noch nicht auf dem Postwagen ist. Außerdem kam so ziemlich zum Ehrentag auch Post von Kolibri aus Warburg und in Zukunft werde ich mit meinem eigenem streakrunner.de-Cap unterwegs sein, welches ich beim ersten Sonnenschein ausführen werde ;-) .

OK. Das war es jetzt fürs Erste. Wenn ich mutig bin poste ich demnächst mal ein ‘Bild meines Silversteroutfits und außerdem melde ich mich wenn meine Neuankömmlinge am Start  sind.

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